Veranstaltungen

Veranstaltungen zur Ausstellung Renato Mordo


Donnerstag, 23.09.2021 | 19:00 Uhr

Ort: Landtag Rheinland-Pfalz, Platz der Mainzer Republik 1 , 55116 Mainz

Renato Mordo: jüdisch, griechisch, deutsch zugleich. Ein Künstlerleben im Zeitalter der Extreme

Die Ausstellung zeigt Stationen im Leben des Theater- und Opernregisseurs Renato Mordo, der Ende 1932 Deutschland verließ. Erste Station war Prag, 1939 floh er nach Griechenland. Dort war er Mitbegründer der Griechischen Nationaloper in Athen. Er überlebte das KZ Chaidari und verfasste dazu ein Theaterstück. Bevor er 1952 bis 1955 Leiter der Mainzer Oper war, arbeitete er nach dem Krieg an Theatern in Ankara und Tel Aviv. Die Ausstellung zeigt die katastrophalen Auswirkungen der deutschen Besatzung Griechenlands. Schirmherr der Ausstellung ist der Präsident des Landtags Rheinland-Pfalz, Hendrik Hering.

Veranstaltet von: Landtag Rheinland-Pfalz
Landeszentrale für politische Bildung RLP

Informationen bei: Uwe Bader 0 62 42 / 910 810
In Kooperation mit: Landtag Rheinland-Pfalz

Pandemiebedingt wird für eine Teilnahme dringend um eine Anmeldung zwei Werktage vor der Veranstaltung unter info@ns-dokuzentrum-rlp.de an die Gedenkstätte KZ Osthofen gebeten. Von dort erhalten Sie dann eine Teilnahmebestätigung  und die aktuellen Hygienehinweise zu dieser Veranstaltung per E-Mail.

Über diesen Weg vorab angemeldete Personen haben bei beschränkter Anzahl von Teilnahmeplätzen auf jeden Fall Vorrang, an der Veranstaltung dann teilnehmen zu können.


Dienstag, 28.09.2021 | 19:00 Uhr

Ort: Landtag Rheinland-Pfalz, Platz der Mainzer Republik 1, 55116 Mainz

Denkmäler der Vergessenheit: Erinnerungsorte und Gedächtnispolitik des zweiten Weltkrieges in Griechenland und Deutschland
Vortrag von Dr. Anna Maria Droumpouki

Die Historikerin wird über die besondere Entwicklung der griechischen Erinnerungskultur zum Zweiten Weltkrieg und über verschiedene Erinnerungsorte in Griechenland und Deutschland berichten.

Da aufgrund der nach wie vor geltenden Hygiene-Regelungen nur begrenzt Plätze zur Verfügung stehen, ist eine verbindliche Vorabanmeldung per Email zwingend erforderlich.

Bitte wenden Sie sich hierzu an Frau Christiane Scheuer (christiane.scheuer@ns-dokuzentrum-rlp.de).

In Abwesenheit von Frau Scheuer steht Ihnen auch das Sekretariat der Gedenkstätte KZ Osthofen zur Verfügung (info@ns-dokuzentrum-rlp.de).

Anmeldungen müssen per E-Mail bis zum 24. September 2021 um 12 Uhr eingegangen sein.

Wir bitten um Verständnis, dass durch die begrenzte Platzzahl möglicherweise nicht jede Anmeldung berücksichtigt werden kann.

Für Ihre Teilnahme ist eine Zusage durch die Gedenkstätte KZ Osthofen erforderlich, die wir Sie bitten, zur Veranstaltung mitzubringen.

Das Ende der Veranstaltung ist für 21 Uhr vorgesehen.


Dienstag, 05.10.2021 | 18:00 Uhr

Ort: Landtag Rheinland-Pfalz,
Abgeordnetenhaus, Kaiser-Friedrich-Straße 3, 55116 Mainz

Freiheit und Unfreiheit im Leben von Renato Mordo
mit Torsten Israel

Der Kurator der Ausstellung „Renato Mordo: jüdisch, griechisch, deutsch zugleich – ein Künstlerleben im Zeitalter der Extreme“ Torsten Israel führt durch die Ausstellung unter dem Themenschwerpunkt „Freiheit und Unfreiheit im Leben von Renato Mordo“. Der 1894 in Wien geborene Regisseur und Theaterleiter Renato Mordo, der in den Zwischenkriegszeit u.a. in Darmstadt und Worms wirkte, war einer der produktivsten und vielseitigsten Theaterkünstler der Weimarer Republik. Schon länger antisemitischen Anfeindungen ausgesetzt, wurde er durch den nationalsozialistischen Terror ins Exil getrieben. In Prag und vor allem in Athen konnte er an seine künstlerischen Erfolge anknüpfen. Während der deutschen Besetzung Griechenlands ins KZ Chaidari verschleppt, überlebte er nur aufgrund glücklicher Umstände. Nach weiteren Engagements in Ankara und Tel Aviv kehrte Renato Mordo 1952 als Oberspielleiter der Mainzer Oper nach Deutschland zurück. Ein vorzeitiger Tod riss ihn dort 1955 mitten aus der Probenarbeit.

Infolge einer beschränkten Teilnehmerzahl, die pandemiebedingt durch die Ausstellung geführt werden kann, wird für eine Teilnahme dringend um eine Anmeldung bis zum 05.10. um 10 Uhr unter info@ns-dokuzentrum-rlp.de an die Gedenkstätte KZ Osthofen gebeten. Von dort erhalten Sie dann eine Teilnahmebestätigung  und die aktuellen Hygienehinweise zu dieser Veranstaltung per E-Mail.

Angemeldete Personen haben auf jeden Fall Vorrang, an der Führung dann teilnehmen zu können.


Donnerstag, 07.10.2021 | 18:00 Uhr

Ort: Landtag Rheinland-Pfalz, Platz der Mainzer Republik 1, 55116 Mainz

Deutsche Herrschaft in Griechenland 1941 bis 1945

Prof. Dr. Wolfgang Benz aus Berlin wird in seinem Vortrag verschiedene Aspekte der deutschen Besatzungsherrschaft während des Zweiten Weltkrieges in Griechenland behandeln.

Veranstaltet von: Landeszentrale für politische Bildung RLP
Informationen bei: Uwe Bader 0 62 42 / 910 810

In Kooperation mit: Landtag Rheinland-Pfalz
Südosteuropa-Gesellschaft, Zweigstelle Mainz
Deutsch-Griechische Gesellschaft Wiesbaden/Mainz e. V.
Förderverein Projekt Osthofen e.V.

Zielgruppe: Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger
Schriftliche Anmeldung erforderlich 

Pandemiebedingt wird für eine Teilnahme dringend um eine Anmeldung zwei Werktage vor der Veranstaltung unter info@ns-dokuzentrum-rlp.de an die Gedenkstätte KZ Osthofen gebeten. Von dort erhalten Sie dann eine Teilnahmebestätigung  und die aktuellen Hygienehinweise zu dieser Veranstaltung per E-Mail.

Über diesen Weg vorab angemeldete Personen haben bei beschränkter Anzahl von Teilnahmeplätzen auf jeden Fall Vorrang, an der Veranstaltung dann teilnehmen zu können.


Donnerstag 28.10.2021 | 10:00 Uhr

Ort: Mainz, Bildungsministerium, Mittlere Bleiche 61, 55116 Mainz

Gedenkarbeit und griechisch-deutscher Schüleraustausch – Beispiele aus der Praxis in Rheinland-Pfalz

Am sog. „OCHI-Tag“, dem 28. Oktober, an dem vor 81 Jahren Griechenland in den Zweiten Weltkrieg eintrat, als es das Ultimatum des faschistischen Italiens ablehnte, italienische Truppen ins Land zu lassen, wird eine Fortbildung zur Gedenkarbeit mit Griechenland angeboten. Es wird informiert über die Möglichkeiten der Initiierung, der inhaltlichen Gestaltung und der Durchführung deutsch-griechischer Schulpartnerschaftsprojekte.

Veranstaltet von: ADD, Abt. Europa und Internationales
Landeszentrale für politische Bildung RLP
Informationen bei: Uwe Bader, Bettina Münch-Rosenthal (ADD)  0 62 42 / 910 810
In Kooperation mit:
ADD, Abt. Europa und Internationales
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer der Sek.I und Sek.II aller Schularten

Pandemiebedingt wird für eine Teilnahme dringend um eine Anmeldung zwei Werktage vor der Veranstaltung unter info@ns-dokuzentrum-rlp.de an die Gedenkstätte KZ Osthofen gebeten. Von dort erhalten Sie dann eine Teilnahmebestätigung  und die aktuellen Hygienehinweise zu dieser Veranstaltung per E-Mail.

Über diesen Weg vorab angemeldete Personen haben bei beschränkter Anzahl von Teilnahmeplätzen auf jeden Fall Vorrang, an der Veranstaltung dann teilnehmen zu können.